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Sucht

Es gibt Süchte, die an Substanzen – Tabak, Alkohol, weiche oder harte Drogen, Medikamente etc. – gebunden sind. Es gibt aber auch Süchte, die nicht mit Substanzen zusammenhängen, wie die Spiel- und die Kaufsucht oder die Internetsucht.

 
Allen gemeinsam sind aber, dass die Betroffenen
  • die Kontrolle über sich selbst verlieren;
  • immer mehr brauchen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen (Gewöhnungseffekt);
  • trotz der negativen sozialen und psychischen Konsequenzen mit dem Konsum nicht aufhören und/oder ihr Verhalten nicht ändern können;
  • Entzugserscheinungen haben, wenn sie aufhören wollen.
 
Jeder Drogenkonsum birgt Risiken. Je nachdem, was, wie viel und wie oft konsumiert wird, ist ein Konsum mehr oder weniger riskant. Wichtig ist auch, wo, wann und weshalb konsumiert wird und welche Konsequenzen sich aus dem Konsum ergeben.
 
In der Schweiz gibt es ein differenziertes Angebot von Hilfestellungen für Menschen, die süchtig sind, und deren Angehörige.
 
Entscheidend ist jedoch die Prävention. Schule, Jugendvereine, Eltern aber auch Arbeitgeber spielen hier eine wichtige Rolle. 
 
Empfehlung
Möchten Sie herausfinden, wie riskant Ihr Umgang mit Alkohol, Canabis, Medikamenten, Tabak oder Internet ist, machen Sie einen Selbsttest.

Zum Thema: Drogen, Alkohol, Rauchen

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