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Bildung 

In der Schweiz ist das Bildungswesen von der Vorschule bis zur höheren Berufsbildung und der Hochschule eine Staatsaufgabe.

Die Verantwortung dafür liegt bei den 26 Kantonen. Entsprechend unterschiedlich sind die einzelnen Schulsysteme und Schulprogramme. Dies zeigt sich am Fremdsprachenunterricht am deutlichsten. Kindergarten und obligatorische Schule finanzieren und organisieren die Kantone in Zusammenarbeit mit den Gemeinden.

Achtung!
Ein Kantonswechsel während der obligatorischen Schulzeit ist für viele der betroffenen Kinder eine Belastung. Die Kantone arbeiten deshalb seit Jahren an einer Harmonisierung der Volksschule (HarmoS).

Der Bund ist einzig zuständig für die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich ETHZ und die Ecole politechnique fédérale de Lausanne EPFL.

Schuljahr und Schulferien

Das Schuljahr beginnt in der ganzen Schweiz zwischen Mitte August und Mitte September. Kinder in der obligatorischen Schulzeit haben ungefähr 12 Wochen Schulferien im Jahr. Die Daten für die Schulferien sind von Gemeinde zu Gemeinde verschieden.

Schultypen

Alle Kantone bieten 1 bis 2 Jahre unentgeltlichen Kindergarten (Vorschulunterricht) an, im Kanton Tessin sind es 3 Jahre. HarmoS möchte u. a. den Kindergarten für alle obligatorisch erklären. 

Der Eintritt in die obligatorische Schule erfolgt heute mit erfülltem 6. Altersjahr. Die obligatorische Schulzeit dauert neun Jahre: 6 Jahre Primarschule und 3 Jahre Sekundarschule. Die Volksschule ist kostenlos.

Die meisten Jugendlichen in der Schweiz machen mit 18/19 Jahren einen Abschluss auf Sekundarstufe II. Dieser Abschluss erlaubt es ihnen, direkt in einen Beruf einzusteigen, in eine höhere Fachschule zu wechseln oder – mit einer Gymnasial- oder Berufsmaturität – ihre Ausbildung an einer Hochschule fortzusetzen.

Die Schweiz verfügt neben dem staatlichen Schulsystem auf allen Bildungsebenen über ein reiches Angebot an Privatschulen.

Freie Wahl der Bildung

Wer über die notwendigen Qualifikationen verfügt, kann grundsätzlich die Ausbildung seiner Wahl absolvieren, bei den Hochschulen kann auch der Ort frei gewählt werden. Eine gewisse Einschränkung besteht im Bereich der Berufsbildung aufgrund des Lehrstellenangebotes.

Die gesamtschweizerische Anerkennung der Diplome ist gewährleistet, damit auch die nationale und internationale Mobilität.

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