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Asylgesetz

Das Schweizer Asylgesetz regelt die Asylgewährung, die Rechtsstellung der Flüchtlinge, den vorübergehenden Schutz von Schutzbedürftigen und die Rückkehr von abgewiesenen Asylsuchenden und Asylsuchenden. Das Schweizer Asylgesetz beruht auf internationalen Konventionen.

Art. 3 Asylgesetz: Flüchtlingsbegriff

  1. Flüchtlinge sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden.
  2. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung des Leibes, des Lebens oder der Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken. Den frauenspezifischen Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen.

Der Flüchtlingsbegriff im Schweizer Asylgesetz orientiert sich an der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951, die die Schweiz ratifiziert hat. 

Die Kinderrechtskonvention, die auch die Schweiz unterzeichnet hat, regelt die Art und Weise wie mit unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden umgegangen wird. 

Mit der europäischen Harmonisierung im Asylbereich ist es auch in der Schweiz schwieriger geworden Asyl zu erhalten.

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